Beste Gravel-Touren Deutschland: 10 Traumrouten 2026
Die schönsten Gravel-Touren in Deutschland: Von der Eifel bis zum Bayerischen Wald. Mit GPS-Daten, Höhenmetern und Tipps.
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Deutschland hat sich in den letzten Jahren zu einer der spannendsten Gravel-Destinationen Europas entwickelt. Wo früher Mountainbiker und Rennradfahrer ihre Reviere hatten, treffen sich heute Bikepacker auf Schotterpisten, die einst Forstarbeiter oder Wanderer nutzten. Die Mischung aus abwechslungsreicher Topografie, hervorragender Wegbeschaffenheit und einer dichten Infrastruktur mit Gasthöfen, Bahnhöfen und Campingplätzen macht Deutschland zum perfekten Einsteiger-Land für mehrägige Gravel-Touren.
Wir haben für dich zehn Routen zusammengestellt, die wir nach Schönheit, Wegqualität, logistischer Machbarkeit und Gravel-Charakter ausgewählt haben. Jede Tour ist mit groben GPS-Daten, Höhenmetern und einem Schwierigkeitsgrad versehen – so kannst du direkt entscheiden, welche Route zu deinem Level und Zeitbudget passt.
Was macht eine gute Gravel-Tour in Deutschland aus?
Bevor wir in die Routen einsteigen, lohnt sich ein Blick auf die Auswahlkriterien. Eine echte Gravel-Tour unterscheidet sich vom klassischen Radurlaub durch drei Faktoren:
- Wegbeschaffenheit: Mindestens 60 Prozent Schotter, Waldwege oder sandige Pfade. Asphaltierte Abschnitte gibt es nur als Verbindungsstücke.
- Logistik: Start und Ziel sollten mit ÖPNV oder Park&Ride erreichbar sein, damit man nicht zwei Autos braucht.
- Etappen-Länge: Zwischen 60 und 120 Kilometer pro Tag – lang genug, um Landschaft zu erleben, kurz genug für Genuss.
Diese Mischung macht eine Tour zu einem echten Erlebnis. Wer nur asphaltierte Radwege sucht, ist mit unserem Gravel-Bike-Vergleich besser bedient – wer hingegen Trails sucht, sollte einen Blick auf die besten Gravel-Reifen werfen.
Unsere Top 10: Die besten Gravel-Touren in Deutschland 2026
| # | Tour | Region | Distanz | Höhenmeter | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Eifel-Rur-Schleife | NRW | 180 km | 2.500 Hm | Mittel |
| 2 | Mosel-Gravel-Trail | Rheinland-Pfalz | 220 km | 3.500 Hm | Mittel-Schwer |
| 3 | Bayerischer Wald Trans-Loop | Bayern | 240 km | 4.500 Hm | Schwer |
| 4 | Schwarzwald-Schwarze-Route | Baden-Württemberg | 200 km | 4.000 Hm | Schwer |
| 5 | Allgäu-Gravel-Rundtour | Bayern | 180 km | 3.500 Hm | Mittel-Schwer |
| 6 | Harz-Grenzweg | Sachsen-Anhalt | 160 km | 3.000 Hm | Mittel |
| 7 | Mecklenburg-Seenplatte | Mecklenburg-Vorpommern | 280 km | 1.500 Hm | Leicht |
| 8 | Pfälzerwald-Trail | Rheinland-Pfalz | 190 km | 3.800 Hm | Schwer |
| 9 | Elbsandstein-Rundtour | Sachsen | 140 km | 2.500 Hm | Mittel |
| 10 | Thüringer Wald Rennsteig-Gravel | Thüringen | 170 km | 3.200 Hm | Mittel-Schwer |
1. Eifel-Rur-Schleife – Der Einsteiger-Klassiker
Region: Nordrhein-Westfalen Distanz: 180 km (zwei Etappen) Höhenmeter: 2.500 Hm Beste Jahreszeit: Mai bis September
Die Eifel ist das Dorado für Gravel-Einsteiger. Sanft geschwungene Höhenzüge, tiefe Wälder und der Rursee als Ankerpunkt machen diese Tour zum perfekten Wochenend-Abenteuer. Startpunkt ist Monschau, von dort geht es über die belgische Grenze nach Süden, einmal rund um den Stausee und zurück nach Aachen.
Highlights sind die verwinkelten Trails rund um den Nationalpark Eifel, einsame Forstwege im Hohen Venn und die charmanten Eifel-Dörfer mit ihren Fachwerkhäusern. Die Wege sind meist breit und gut befahrbar – perfekt auch für 40-mm-Reifen.
Tipp: Der Garmin Edge 840 (ASIN: B0XXXX) zeigt dir offline jede Abzweigung und warnt dich vor Steigungen über 12 Prozent – auf dieser Tour gibt es davon mehr, als man denkt.
2. Mosel-Gravel-Trail – Weingenuss trifft Gravel
Region: Rheinland-Pfalz Distanz: 220 km (zwei bis drei Etappen) Höhenmeter: 3.500 Hm Beste Jahreszeit: April bis Oktober
Der Mosel-Gravel-Trail folgt keinem festen Weg, sondern kombiniert die schönsten Schotterwege entlang der Mosel zwischen Trier und Koblenz. Auf der Route liegen steile Weinberg-Passagen, aussichtsreiche Höhenwege über den Flussschleifen und naturnahe Pfade entlang der Ufer.
Die Etappen lassen sich hervorragend mit Weinverkostungen verbinden – mittelalterliche Winzerhöfe in Bernkastel-Kues, Cochem und Traben-Trarbach laden zur Einkehr ein. Die Weinberge bringen allerdings anspruchsvolle Steigungen mit sich, die auf einer mittleren Reifenbreite von 42 mm am meisten Spaß machen.
Ausrüstungs-Tipp: Ein leichter Bikepacking-Rucksack oder ein minimalistisches Setup mit Ortlieb Frame-Pack Taschen reicht für ein langes Wochenende. Die Trails sind überwiegend trocken – tubeless-Reifen sind Pflicht.
3. Bayerischer Wald Trans-Loop – Wildnis-Gravel par excellence
Region: Bayern Distanz: 240 km (drei Etappen) Höhenmeter: 4.500 Hm Beste Jahreszeit: Juni bis September
Der Bayerische Wald ist das graveltechnische Schwergewicht in Deutschland. Die Trans-Loop-Route startet in Cham, führt durch den Nationalpark Bayerischer Wald, überquert die tschechische Grenze kurz bei Finsterau und endet nach einer Schleife durch den Inneren Bayerischen Wald wieder in Cham.
Highlights sind die Lusen-Region mit ihren felsigen Granitblöcken, die Hochweiden rund um den Großen Arber und die legendären “Bikeline”-Schotterwege, die ehemals als Militär-Rollbahnen dienten. Diese Tour erfordert ein robustes Gravel-Bike mit mindestens 47-mm-Reifen und eine gute Tourenplanung – abgelegene Gasthöfe sind selten.
Profi-Tipp: Der Wahoo Roam (ASIN: B0XXXX) ist auf dieser Route Gold wert: Sein großer Bildschirm zeigt das Höhenprofil in Echtzeit, und die Akkulaufzeit reicht locker für drei Tage ohne Steckdose.
4. Schwarzwald-Schwarze-Route – Mythos Schwarzwald
Region: Baden-Württemberg Distanz: 200 km (zwei bis drei Etappen) Höhenmeter: 4.000 Hm Beste Jahreszeit: Mai bis Oktober
Der Schwarzwald ist und bleibt die Gravel-Herzkammer Deutschlands. Die “Schwarze Route” verbindet die schönsten Schotter- und Waldwege zwischen Freudenstadt, Triberg und Furtwangen. Schwarzwaldhaus-Stil, Kuckucksuhren und dichte Nadelwälder – mehr Klischee geht kaum, aber die Tour liefert genau das, was Gravel-Fahrer lieben.
Die Anstiege sind teils knackig, die Abfahrten auf den feuchten Schotterpisten aber umso lohnender. Wer Glück hat, erlebt den Schwarzwald bei Nebel – was die mystische Stimmung verstärkt, aber die Sicht einschränkt. Gute Beleuchtung ist hier Pflicht.
Tipp für die Planung: Outdooractive und Komoot haben Dutzende kuratierte Schwarzwald-Gravel-Touren. Kombiniere die Schwarze Route mit einer Übernachtung im Hotel oder einer Hütte – das Shimano GRX Di2 Schaltset sorgt für entspannte Klickbedienung auch bei kalten Fingern.
5. Allgäu-Gravel-Rundtour – Alpine Aussichten ohne Alpen
Region: Bayern Distanz: 180 km (zwei bis drei Etappen) Höhenmeter: 3.500 Hm Beste Jahreszeit: Juni bis September
Das Allgäu ist nicht nur für Mountainbiker ein Traum – auch Gravel-Fahrer kommen hier voll auf ihre Kosten. Die Route startet in Immenstadt, zieht sich über Oberstdorf, führt durch das Gunzesrieder Tal und über die Höhen rund um den Grünten. Besonders schön: die Wege entlang der Iller mit Blick auf die Allgäuer Alpen.
Diese Tour eignet sich perfekt als Einstieg in alpine Gravel-Abenteuer, ohne dass man die ganz großen Pässe in Angriff nehmen muss. Die Höhenmeter verteilen sich moderat, und die Wege sind meist breit genug für beladenes Gravel-Bike.
Übernachtungs-Tipp: In den Allgäuer Bergdörfern gibt es zahlreiche familiengeführte Gasthöfe mit Bike-Garantie. Wer lieber draußen schläft, findet am Grünten offizielle Biwak-Plätze.
6. Harz-Grenzweg – Mystik und Mittelgebirge
Region: Sachsen-Anhalt / Niedersachsen Distanz: 160 km (zwei Etappen) Höhenmeter: 3.000 Hm Beste Jahreszeit: Mai bis Oktober
Der Harz ist Deutschlands nördlichstes echtes Mittelgebirge – und bietet eine überraschende Vielfalt an Gravel-Wegen. Die Route folgt dem historischen Grenzweg zwischen Ost und West, der heute als breiter Schotterweg durch dichte Buchenwälder führt.
Highlights sind der Brocken (mit Schiebepassage auf den letzten 500 Metern), das Okertal mit seinen Granitklippen und die historischen Fachwerkstädte Wernigerode und Quedlinburg. Diese Tour hat einen sehr hohen “Gravel-Faktor” – über 80 Prozent der Strecke sind Schotter, Sand oder wurzelige Trails.
Ausrüstungs-Tipp: Breitere Reifen ab 45 mm sind hier Pflicht. Wer mit weniger Reifendruck fährt, spart auf den langen Schotterpassagen Kraft. Wir empfehlen tubeless auf 2,0 bar – ein guter Gravel-Reifensatz macht hier den Unterschied.
7. Mecklenburg-Seenplatte – Gravel für Genussradler
Region: Mecklenburg-Vorpommern Distanz: 280 km (drei bis vier Etappen) Höhenmeter: 1.500 Hm Beste Jahreszeit: Mai bis September
Wer es lieber flach mag, ist in der Mecklenburgischen Seenplatte richtig. 280 Kilometer mit nur 1.500 Höhenmetern – das ist Gravel-Wandern in Reinform. Die Route führt durch die Müritz-Region, vorbei an hunderten Seen, durch endlose Alleen und kleine Fischerdörfer.
Diese Tour eignet sich hervorragend für Gravel-Einsteiger, Familien oder alle, die einfach mal eine Woche ohne Steigungen radeln wollen. Die Wegbeschaffenheit ist meist sandig-weich – tubeless-Reifen mit 45 mm und etwas mehr Druck sind hier angenehmer als schmale Reifen.
Highlight: Die Übernachtung in einem der historischen Gutshaus-Hotels an der Müritz – Radler bekommen oft Sonderkonditionen und sichere Bike-Garagen.
8. Pfälzerwald-Trail – Sandstein-Gravel
Region: Rheinland-Pfalz Distanz: 190 km (zwei bis drei Etappen) Höhenmeter: 3.800 Hm Beste Jahreszeit: April bis Oktober
Der Pfälzerwald ist das unbekannte Gravel-Paradies Deutschlands. Die rote Sandsteinlandschaft rund um den Wasgau bietet eine Mischung aus dichten Wäldern, bizarren Felsformationen und mittelalterlichen Burgen, die man auf keiner anderen deutschen Tour findet.
Die Route startet in Annweiler am Trifels, führt zur Burg Lindelbrunn, durchquert das Dahner Felsenland und endet in Kaiserslautern. Die Schotterwege sind oft tiefsandig – technisches Geschick und ein gefestigtes Fahrkönnen sind von Vorteil. Dafür belohnt die Tour mit unvergleichlichen Fotomotiven.
Ausrüstungs-Hinweis: Auf sandigen Passagen ist mehr Reifendruck (2,0-2,2 bar) besser als breitere Reifen. Wer sich unsicher fühlt, übt vorher auf einer kurzen Test-Runde mit dem richtigen Setup.
9. Elbsandstein-Rundtour – Sächsische Schweiz light
Region: Sachsen Distanz: 140 km (zwei Etappen) Höhenmeter: 2.500 Hm Beste Jahreszeit: Mai bis Oktober
Die Sächsische Schweiz ist bekannt für ihre Kletterfelsen – aber auch Gravel-Fahrer kommen hier auf ihre Kosten. Die Route startet in Bad Schandau, folgt der Elbe Richtung Decin (Tschechien), überquert auf einer Fähre und kehrt über die Höhenwege des Elbsandsteingebirges zurück.
Highlights sind die Schrammsteine, der Lilienstein und die Bastei – Aussichtspunkte, die jeden Gravel-Schweiss wert sind. Die Wege sind teils eng und steil, aber technisch nie anspruchsvoll. Wer hier mit einem robusten 47-mm-Setup unterwegs ist, hat maximale Kontrolle.
Übernachtungs-Tipp: In Bad Schandau gibt es zahlreiche Pensionen mit Werkstatt-Zugang. Für ambitionierte Fahrer lohnt sich die Tour mit dem SRAM Rival eTap AXS-Schaltset (ASIN: B0XXXX) – die elektronische Schaltung spart auf den steilen Rampen viel Konzentration.
10. Thüringer Wald Rennsteig-Gravel – Auf historischen Pfaden
Region: Thüringen Distanz: 170 km (zwei bis drei Etappen) Höhenmeter: 3.200 Hm Beste Jahreszeit: Mai bis Oktober
Der Rennsteig ist einer der ältesten und bekanntesten Fernwanderwege Deutschlands. Gravel-Fahrer dürfen viele seiner Abschnitte befahren – und das ist ein echtes Erlebnis. Die Route startet in Eisenach, führt über die Wartburg, den Inselsberg und endet nach einer Schleife durch den Thüringer Wald in Suhl.
Diese Tour ist die perfekte Mischung aus Natur, Geschichte und Gravel-Spaß. Die Wege sind oft von Bäumen gesäumt, sodass man selbst im Hochsommer im Schatten fährt – und der Thüringer Wald ist deutlich weniger überlaufen als Schwarzwald oder Allgäu.
Für Genussradler: Der Thüringer Wald hat eine hervorragende Bahninfrastruktur – perfekt, um die Tour auf mehrere Etappen aufzuteilen und Gepäck per Bahn vorauszuschicken.
Planung & Ausrüstung für deine Gravel-Tour
Eine gute Tour steht und fällt mit der richtigen Vorbereitung. Hier die wichtigsten Punkte, die du vor jeder Mehrtages-Tour beachten solltest:
Die richtige Ausrüstung
- GPS-Computer: Offline-Karten sind in Deutschland Pflicht. Der Garmin Edge 840 oder der Wahoo Roam sind unsere Top-Empfehlungen für Bikepacking.
- Gravel-Reifen: 42-50 mm tubeless, je nach Region. Im Pfälzerwald eher 45 mm mit mehr Druck, im Bayerischen Wald eher 47+ mm mit weniger Druck.
- Bikepacking-Taschen: Ortlieb oder Apidura – Rahmentasche, Lenkertasche und Satteltasche sind die Standard-Kombination.
- Werkzeug: Multitool, Pannenspray, Ersatzschlauch, Pumpe, Kettennieter – nie ohne auf Tour.
- Licht: Für längere Tunnel, dichte Wälder und Notfälle – ein kleines, helles LED-Set gehört dazu.
GPS-Daten und Karten
Die meisten unserer Top-10-Touren findest du auf Komoot, Outdooractive oder Strava mit fertigen GPS-Tracks. Lade die Tracks offline auf dein Navi und drucke dir zur Sicherheit eine Papier-Karte aus – Mobilfunk-Netze sind in den Mittelgebirgen oft lückenhaft.
Nachhaltigkeit und Etikette
Gravel-Boom bedeutet auch mehr Konflikte mit Wanderern. Bitte:
- Reduziere deine Geschwindigkeit auf geteilten Wegen
- Kündige dich freundlich an (“Achtung, Radfahrer von hinten!”)
- Bleibe auf markierten Wegen
- Nimm deinen Müll wieder mit
So bleibt das gute Verhältnis zwischen Wanderern, Mountainbikern und Gravel-Fahrern auch in Zukunft erhalten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist die beste Jahreszeit für Gravel-Touren in Deutschland?
Die beste Reisezeit ist Mai bis Oktober. Der Frühsommer (Mai/Juni) besticht durch blühende Wiesen und angenehme Temperaturen, der Spätsommer (September/Oktober) durch stabiles Wetter und weniger Touristen. Hochgebirgs-Touren im Bayerischen Wald oder Allgäu solltest du erst ab Juni einplanen, da bis dahin noch Schnee in den höheren Lagen liegen kann. Wenn du im Frühjahr oder Spätherbst unterwegs bist, plane kürzere Etappen ein und rechne mit Schlammpassagen.
Wie viel Gepäck brauche ich für eine mehrtägige Gravel-Tour?
Für ein Wochenende mit Bikepacking-Setup reichen 15-25 Liter Taschenvolumen – also Rahmentasche plus Lenkertasche. Für eine Woche kommen Satteltasche und Halbframe-Tasche dazu, das Gesamtvolumen liegt dann bei 35-50 Litern. Wichtig: wasserdichte Packsäcke (z. B. von Ortlieb), ein leichtes Zelt oder geplante Bike-Hotel-Übernachtungen, genug Proviant für einen Tag und ein kompaktes Werkzeug-Set.
Welches Gravel-Bike eignet sich für Bikepacking-Touren in Deutschland?
Ein Gravel-Bike mit Reifen ab 45 mm Breite, stabilen Laufrädern und vielen Ösen für Taschen ist ideal. Modelle mit Stahlrahmen (z. B. Bombtrack Beyond+ 1, Trek Checkpoint ALR, Canyon Grizl AL) bieten auf langen Etappen mehr Komfort als Carbon-Varianten. Wichtig sind zudem eine breite Übersetzung (Shimano GRX, SRAM Rival oder Campagnolo Ekar) und hydraulische Scheibenbremsen – letztere sind auf den oft langen Abfahrten deutscher Mittelgebirge ein Muss.
Wo finde ich GPS-Daten für Gravel-Touren?
Komoot, Outdooractive und Strava sind die besten Quellen für kuratierte Gravel-Routen in Deutschland. Viele unserer Top-10-Routen findest du dort mit detaillierten Höhenprofilen, Wegbeschaffenheit und aktuellen Bewertungen anderer Fahrer. Für sehr abgelegene Routen wie den Bayerischen Wald oder die Mecklenburgische Seenplatte empfehlen wir zusätzlich die DAV- oder ADFC-Regionalkarten im Maßstab 1:75.000.
Brauche ich eine spezielle Ausrüstung für deutsche Gravel-Touren?
Neben dem Gravel-Bike empfehlen wir einen GPS-Computer (z. B. Garmin Edge 840 oder Wahoo Roam), dynamobetriebenes oder Akku-Licht, hochwertige Gravel-Reifen (40-50 mm tubeless) und ein Reparaturset mit Pannenspray, Ersatzschlauch und Multitool. Für längere Touren sind Bikepacking-Taschen mit wasserdichten Packsäcken Pflicht, da das Wetter in Deutschland auch im Sommer schnell umschlagen kann. Regenjacke und Ersatz-Trikots gehören ebenfalls in jede Packliste.
Fazit
Deutschland ist Gravel-Land – und die Vielfalt ist riesig. Von der flachen Seenplatte bis zum alpinen Bayerischen Wald, vom sandigen Pfälzerwald bis zum mystischen Harz: Wer mit dem Gravel-Bike unterwegs ist, findet hier Routen für jeden Geschmack und jedes Level. Pack deine Taschen, lade deine GPS-Karten und ab auf den Sattel – die schönsten Gravel-Touren Deutschlands warten auf dich.
Welche Route spricht dich am meisten an? Hast du selbst einen Geheimtipp, der in unsere Liste gehört? Schreib es uns in die Kommentare – wir freuen uns auf deine Erfahrungen aus deutschen Gravel-Regionen!
Alle Empfehlungen im Überblick
Häufige Fragen
Was ist die beste Jahreszeit für Gravel-Touren in Deutschland?
Mai bis Oktober sind die besten Monate. Besonders lohnend sind der Mai/Juni mit blühenden Wiesen und der September/Oktober mit stabilem Wetter und weniger Touristen. Hochgebirgs-Touren im Bayerischen Wald oder Allgäu erst ab Juni, da bis dahin noch Schnee in den höheren Lagen liegt.
Wie viel Gepäck brauche ich für eine mehrtägige Gravel-Tour?
Für ein Wochenende mit Bikepacking-Setup reichen 15-25 Liter Rahmentasche und Lenkertasche. Wichtig sind: wasserdichte Packsäcke (z. B. Ortlieb), ein leichtes Zelt oder Bikepacking-Bike-Hotel-Übernachtungen, genug Proviant für einen Tag und ein kompaktes Werkzeug-Set.
Welches Gravel-Bike eignet sich für Bikepacking-Touren in Deutschland?
Ein Gravel-Bike mit Reifen ab 45 mm Breite, stabilen Laufrädern und vielen Ösen für Taschen ist ideal. Modelle mit Stahlrahmen (z. B. Trek Checkpoint, Canyon Grizl, Bombtrack Beyond) bieten mehr Komfort auf langen Etappen als Carbon-Varianten.
Wo finde ich GPS-Daten für Gravel-Touren?
Komoot, Outdooractive und Strava sind die besten Quellen für kuratierte Gravel-Routen in Deutschland. Viele unserer Top-10-Routen findest du dort mit detaillierten Höhenprofilen, Wegbeschaffenheit und aktuellen Bewertungen anderer Fahrer.
Brauche ich eine spezielle Ausrüstung für deutsche Gravel-Touren?
Neben dem Gravel-Bike empfehlen wir einen GPS-Computer (z. B. Garmin Edge 840 oder Wahoo Roam), dynamobetriebenes Licht, hochwertige Gravel-Reifen (40-50 mm tubeless) und ein Reparaturset mit Pannenspray, Ersatzschlauch und Multitool.